Psychotherapeutische Praxis

Sylvia Gruber

Willkommen auf meiner Website.

 

Wenn wir nicht wissen,

welchen Hafen wir ansteuern sollen ist kein Wind günstig.

(Seneca)

Damit Sie mich, meine psychotherapeutische Arbeit- und Haltung besser kennen lernen können, gebe ich Ihnen hier einen kurzen Einblick.

Wann ist Psychotherapie sinnvoll?

Es gibt verschiedene psychotherapeutische Richtungen, meine Richtung nennt sich Existenzanalyse. 

Existenzanalyse ist eine Psychotherapie für die Behandlung seelischer Probleme, Belastungen und Störungen wie:

  • Ängste
  • Zwänge
  • Partnerschafts- und Beziehungsprobleme
  • Depressionen
  • Psychosomatische Krankheiten
  • Belastungen
  • Suchterkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Psychosen

Existenzanalytische Psychotherapie verfolgt tiefer greifende Ziele. Ich befasse mich mit Ihren Lebenseinstellungen und Haltungen und wende mich Ihrem emotionalen Erleben in der jeweiligen belastenden Lebenssituation zu. Durch die Therapie werden Fixierungen, Blockierungen, Verzerrungen und Traumatisierungen, die das Erleben und Verhalten störend beeinflussen und belasten gelöst.

Existenzanalyse ist vom österreichischen Bundesministerium für Gesundheit als eigenständige psychotherapeutische Methode anerkannt. Sie wurde als psychotherapeutische Richtung in den 30iger Jahren vom Wiener Psychiater und Neurologen Viktor E. Frankl begründet und in der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse vor allem durch seinen ehemaligen Mitarbeiter PD Dr.med. Dr. phil. Alfried Längle weiterentwickelt.

Existenzanalyse ist eine phänomenologisch-personale Psychotherapie mit dem Ziel, der Person zu einem (geistig und emotional) freien Erleben, zu authentischen Stellungnahmen und zu einem eigenverantwortlichen Umgang mit sich selbst und mit ihrer Welt zu verhelfen.

Im Mittelpunkt der Existenzanalyse steht der Begriff der “Existenz”. “Existenz” meint mehr als automatisierte Abläufe und Wechselwirkungen. Existieren bedeutet Auseinandersetzung und dialogischen Austausch (Begegnung), einerseits zwischen der Person und ihrer Welt, andererseits in der Begegnung der Person mit sich selbst. Das Menschenbild in der Existenzanalyse geht davon aus, dass Mensch-Sein verstanden wird als ein ständiges “In-Frage-Stehen”, nämlich angefragt zu sein von erlebten und gespürten Werten (Beziehungen, Aufgaben etc.), die einem nicht gleich-gültig sind, weil es bei ihnen um den Wert des eigenen Lebens und um den Wert der erlebten Situation geht. Der Mensch ist in diesem Verständnis nicht nur ein Fragender und Fordernder, sondern wesentlich dazu da, auf seine Lebensfragen die ihm eigenen Antworten zu finden und sein Leben in Freiheit zu verantworten.